Vom 12. bis 14. Juni fand in Braunschweig der traditionelle „Tag der Niedersachsen“ statt. Das Landesfest bot Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt, Geschichte und das Engagement der Menschen in Niedersachsen kennenzulernen. Auch die Landsmannschaft Schlesien war beim dreitägigen Kulturfest mit einem eigenen Stand vertreten, der vom Landesverband Niedersachsen der Landsmannschaft Schlesien gestaltet und begleitet wurde.
mehrAktuelles
Der schlesische Weberaufstand von 1844 ist weit mehr als ein historisches Ereignis aus den Frühzeiten der Industrialisierung. Er steht bis heute für den mutigen Versuch einfacher Menschen, sich gegen Ausbeutung, soziale Kälte und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit zu wehren. Die Weber in Peterswaldau und Langenbielau erhoben ihre Stimme, weil ihre Arbeit entwertet und ihre Würde missachtet wurde. Mit diesem Thema hat sich Markus Junghans in der Juni-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN gekonnt auseinandergesetzt.
mehrAm 12. Juni 2026 fand im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin die Bundesdelegiertenversammlung der Landsmannschaft Schlesien statt. Delegierte aus den Landes- und Kreisgruppen kamen zusammen, um Bilanz des vergangenen Jahres zu ziehen, Weichen für die zukünftige Arbeit zu stellen und den Gemeinschaftssinn zu stärken.
mehrDie Bundesdelegiertenversammlung der Landsmannschaft Schlesien hat am 12. Juni in Berlin Veronika Bode MdL einstimmig zur neuen Präsidentin der Bundesdelegiertenversammlung/Schlesischen Landesvertretung gewählt. Mit ihrer Wahl steht erstmals eine Frau an der Spitze dieses Gremiums.
mehrAm 11. Juni 2026 veranstaltete die Landsmannschaft Schlesien gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, im Bundesministerium des Innern eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sichtbarmachung des schlesischen Erbes in Ost und West“. Expertinnen und Experten aus Politik, Verbänden und Kultur diskutierten über die Frage, wie das kulturelle Erbe Schlesiens bewahrt, vermittelt und in unserer heutigen Gesellschaft stärker sichtbar gemacht werden kann – in Deutschland, in Schlesien und im europäischen Miteinander.
mehrDie Vermittlung von Geschichte ist weit mehr als die bloße Weitergabe von Fakten – sie ist Grundlage für Identität, Verständnis und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade im Hinblick auf Schlesien und das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen zeigt sich, wie wichtig eine ausgewogene und vollständige Darstellung historischer Ereignisse ist. Umso bedauerlicher ist es, wenn in aktuellen Ausstellungen – wie etwa im Haus der Geschichte – dieser Teil der Vergangenheit nur am Rande behandelt oder gar verdrängt wird. Wie Millionen Biografien im Haus der Geschichte in Bonn ausgeklammert werden, beschreibt Markus Patzke im Leitartikel der Mai-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN.
mehrVom 12. bis 17. April waren Schülerinnen und Schüler aus Hindenburg (Zabrze) im Rahmen des zweiten Teils der Seminarreihe „Deutsche und Polen – Europäische Ost-West-Nachbarschaft“ zu Gast in Königswinter. Die Seminarreihe wird von der Landsmannschaft Schlesien veranstaltet. Unter der bewährten Leitung von Joachim Karwoczik und Bundesgeschäftsführer Damian Spielvogel sowie mit Unterstützung von Tobias Schulz, Bundesvorsitzender der Jugendorganisation „Junges Schlesien“, erlebten die Teilnehmer fünf intensive und abwechslungsreiche Seminartage im Haus Schlesien.
mehrIn einer Zeit voller Konflikte und Abgrenzung gerät eine einfache Wahrheit in Vergessenheit: Fortschritt entsteht nicht durch Mauern, sondern durch Brücken. Sie verbinden Menschen, Regionen und Länder – und schaffen die Grundlage für Austausch, Verständnis und Frieden. Brücken aus Stahl und Beton überwinden Flüsse und Grenzen, erleichtern Handel und bringen Menschen näher zusammen. Doch ihre eigentliche Bedeutung geht weit darüber hinaus. Jede Brücke steht für Zusammenarbeit, Vertrauen und gemeinsame Ziele. Aber Brücken müssen gepflegt werden. In Krisenzeiten ist es leicht, sich zurückzuziehen. Doch genau dann braucht es Offenheit und Dialog. Genau diesem Thema widmet sich die April-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN in ihrem Leitartikel von Oliwia Drozdowicz.
mehrOstern sagt: Es gibt einen, der dich sieht. Einen, der dich ruft. Einen, der dir Zukunft schenkt. Einen, der spricht: „Siehe, ich mache alles neu.“ Nicht irgendwann. Nicht vielleicht. Sondern jetzt. Heute. In deinem Leben. […] Ein Ostergruß von Generalsuperintendent i.R. Martin Herche (Göttingen)
mehrIm Rahmen des Seminars „Deutsche und Polen – Europäische Nachbarschaft“ war eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Oberschlesien vom 15. bis 20. März zu Gast im Rheinland. Die Leitung lag in den bewährten Händen von Joachim Karwoczik und Bundesgeschäftsführer Damian Spielvogel sowie Tobias Schulz, dem Bundesvorsitzenden der Jugendorganisation „Junges Schlesien“.
mehrIn drei Wochen feiern wir Ostern – und mit ihm das Herzstück des christlichen Glaubens. Kein anderes Fest bündelt Hoffnung, Trost und Neubeginn so stark wie die Feier der Auferstehung. In einer Zeit, die von Krisen, Unsicherheiten und tiefgreifenden Umbrüchen geprägt ist, gewinnt die Osterbotschaft eine besondere Aktualität: Das Leben ist stärker als der Tod, das Licht durchbricht die Dunkelheit. Generalsuperintendent i.R. Martin Herche beleuchtet in der März-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN eine ganz eigene Bedeutung des Osterfestes. Er erinnert daran, dass Ostern mehr ist als ein historisches Ereignis oder ein religiöses Ritual.
mehrDie Februar-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN hält besondere Höhepunkte für die Leser bereit. So ist es dem Redaktionsmitglied Markus Junghans gelungen, ein echtes journalistisches Ausrufezeichen zu setzen. In dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen ein exklusives Interview mit der Schlagerlegende Heino. Offen, persönlich und überraschend blickt der Ausnahmeinterpret auf sein Leben, seine Karriere und seine Musik und auf Schlesien zurück.
mehrAm Samstag, den 31. Januar 2026, fand im Haus Schlesien in Königswinter der festliche Neujahrsempfang der Landsmannschaft Schlesien statt. Mitglieder, Freunde und Gäste begrüßten gemeinsam das neue Jahr in besonderer Atmosphäre.
Bundesvorsitzender Stephan Rauhut begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter den 1. stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Velbert Nico Schmidt, der als Mitglied der Landsmannschaft auch ein Grußwort sprach, Christoph Lindner, Konsistorialrat der Visitatur Breslau und für das Bistum Hildesheim, sowie Dr. Ernst Gierlich, Vorsitzender der Kulturstiftung der Deutschen Vertriebenen. Ein besonderer Gruß galt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundesgeschäftsstelle mit Bundesgeschäftsführer Damian Spielvogel.
mehrIm Jahr 2026 erinnern wir an die Vertreibung aus Schlesien vor 80 Jahren. Zwar begannen wilde Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen bereits im Jahr 1945, der größte Teil der Schlesier wurde jedoch 1946 vielfach in Vieh- und Güterwaggons in den Westen vertrieben. […] Im 80. Jahr der Vertreibung aus Schlesien gilt es politisch und organisatorisch, die Weichen für die Zukunft unserer Verbände und unserer Kultur richtig zu stellen.
mehrDie Redaktion der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN begrüßt Sie herzlich im neuen Jahr. Der Jahresbeginn ist ein guter Moment innezuhalten, zurückzublicken und zugleich den Blick nach vorn zu richten – so, wie es Stephan Rauhut in seinem Leitartikel eindrucksvoll zum Ausdruck bringt. Die SCHLESISCHEN NACHRICHTEN werden auch weiterhin ein Forum für Information, Erinnerung und Austausch sein. Wir möchten Debatten begleiten, Entwicklungen kritisch einordnen und zugleich das Verbindende in den Mittelpunkt stellen.
mehrWeihnachten – das Fest der Liebe, der Hoffnung, des Innehaltens. Für viele von uns ist es mehr als nur ein kirchlicher Feiertag. Es ist der Moment, in dem Erinnerungen wach werden, Düfte und Klänge vergangener Zeiten unsere Herzen berühren. Vielleicht denken wir an das Leuchten der Kerzen in der schlesischen Heimat oder bei unseren Eltern, Großeltern, an vertraute Lieder, den Geschmack von Mohnklößen oder den Klang der Mitternachtsglocken. Weihnachten ruft diese tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit hervor – nach einem Ort, an dem man zu Hause ist, im Glauben, in der Familie, in der Tradition.
mehrDer Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 13. November 2025 beschlossen, das Oberschlesische Landesmuseum mit 870.000 Euro für die Erneuerung seiner Dauerausstellung zu fördern. Die Mittel sind für die Haushaltsjahre 2026 und 2027 vorgesehen. Grundlage war ein Konzept des Museums für die Neugestaltung der Dauerausstellung zwecks Attraktivitätssteigerung und Modernisierung seines Standorts.
mehrIm Anschluss an die Bundesdelegiertenversammlung am 8. November 2025 fand in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg der Festakt „75 Jahre Landsmannschaft Schlesien, Nieder- und Oberschlesien e.V.“ statt. Zahlreiche Gäste aus den Reihen der Landsmannschaften sowie Vertreter aus Politik und Kultur kamen zusammen, um dieses besondere Jubiläum würdevoll zu begehen, darunter der Generalkonsul der Republik Polen Marek Gluszko.
mehrAm 8. November 2025 fand in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg die Bundesdelegiertenversammlung der Landsmannschaft Schlesien statt. Delegierte aus den Landes- und Kreisgruppen kamen zusammen, um Bilanz zu ziehen, Weichen für die zukünftige Arbeit zu stellen und den Gemeinschaftssinn zu stärken.
mehrDer Brief der polnischen Bischöfe an die deutschen Bischöfe von 1965 war ein historisch bedeutsames, aber zugleich höchst umstrittenes Dokument. Mit diesem sehr schwierigen Thema setzt sich Carsten Becher in der November-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN intensiv auseinander.
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